Die Kündigung eines Referenzkontos

Viele Anleger glauben, dass das Festgeldkonto automatisch mit Ende der Vertragslaufzeit automatisch endet beziehungsweise aufgelöst wird. Jedoch müssen Festgeldkonten fristgerecht und schriftlich gekündigt werden. Hingegen die Referenzkonten, die dem täglichen Zahlungsverkehr dienen und eben für die Einzahlungen und Rückzahlungen benötigt werden, also ein Girokonto bei der Hausbank, hat mit der Kündigung eines Festgeldkontos nichts zu tun. Das heißt ein Referenzkonto wird bei der Eröffnung eines Festgeld- oder Tagesgeldkontos benötigt, und alle Einzahlungen und Auszahlungen werden über dieses Referenzkonto getätigt. Bei Referenzkonten sind in der Regel keine Fristen bei einer Kündigung zu beachten oder einzuhalten und im Normalfall entstehen hingegen zum Festgeldkonto auch keinerlei Kosten bei einer Auflösung oder Kündigung, da ja von vornherein keine Laufzeit dafür festgelegt wurde. Natürlich kann es einige Tage dauern, bis der Antrag auf Kontoauflösung bearbeitet wird und die Auflösung in Kraft tritt. Wenn parallel ein neues Referenzkonto oder Girokonto eröffnet wird, sollten beide einige Wochen geführt werden, da es alle Daten übertragen werden müssen, oder die eine oder andere Abbuchung übersehen werden könnte oder doppelt durchgeführt werden könnte.

Informative Basisdaten zum Kontowechsel, Vergleichen und sonstiges

Ein Kontowechsel wird bei vielen Banken auch durch ein eigenes Kontowechsel-Service unterstützt. Dieser Service leitet den Auftrag für die Schließung des bestehenden Kontos weiter, löst es auf und richtet das neue Konto ein. Das komplette Guthaben wird durch das Service transferiert, und außerdem werden bestehende Daueraufträge gleich auf das neue Konto übertragen. Dazu werden oft Formulare online zum Download bereitgestellt, mit denen man etwaige Personen, wie Vermieter, Arbeitgeber oder andere Stellen über den Kontowechsel informieren kann und die neuen Daten bekannt geben kann. Auch viele haben bereits ein Girokonto online, wo die Kontoführung hauptsächlich per Internet funktioniert. Durch den geringen Aufwand und die effiziente Kontoführung können Banken diese Konten zu besonders günstigen Konditionen anbieten. Aber im Allgemeinen dient ein Referenzkonto zur Abwicklung des kompletten persönlichen Zahlungsverkehrs. Kontostände ändern sich ständig durch getätigte Überweisungen, Gutschriften oder Daueraufträge und natürlich auch durch Abhebungen von Bargeld. Der Kontoinhaber kann immer auf das auf dem Konto zur Verfügung stehenden Guthaben zugreifen und es verwalten. Im Grunde ist aber kein fixer monatlicher Geldeingang auf einem Referenzkonto erforderlich, aber bei vielen Banken ist es so, dass wenn monatlich ein gewisser Mindestbetrag am Konto ist, sind die Konditionen günstiger. Bevor man sich für ein Konto entscheidet sollte man auf jeden Fall die Produkte vergleichen. Die Kontoführungsgebühren sind sehr unterschiedlich, bis hin zu Gehaltskonten die völlig kostenfrei sind. Auch Kinder, Jugendliche, Schüler und Studenten bekommen in den meisten Fällen Konten mit vergünstigten Konditionen angeboten. Meistens sind auch Bankomatkarten inklusive, jedoch bezahlt man für diese eine quartalsmäßige Gebühr. Einige Banken bieten auch Kreditkarten zur Kontoführung an. Wichtig allerdings ist die Bargeldversorgung, die kostenlos sein sollte. Das heißt konkret, es muss garantiert sein, dass man per Bankomat kostenfrei an Bargeld kommt. Weitere Eckpunkte bei der Wahl des Kontos und bei Vergleichen sind die Zinsen. Guthabenzinsen und Dispozinsen sind oft sehr unterschiedlich und unbedingt zu vergleichen. Ein Referenzkonto, das für jeden Kontoinhaber alle offenen Wünsche erfüllt, ist eben äußerst selten, daher die besten Modalitäten suchen und wählen. Und anstatt auf hohe Guthabenzinsen beim Girokonto großen Wert zu legen, was ohnehin kaum umsetzbar ist, ist es wesentlich besser, das überschüssige Guthaben regelmäßig und konsequent auf ein Tagesgeldkonto zu transferieren.

Ablauf einer Kündigung eines Referenzkontos

Für die Auflösung oder Kündigung eines Girokontos ist ein formloses Schreiben völlig ausreichend, das von allen Kontoinhabern unterschrieben wird, falls es mehr als einen gibt. Vorgefertigte Formulare sind in Banken oder auch online erhältlich, bei denen nur mehr die persönlichen Daten eingetragen werden müssen. Zu beachten ist allerdings, dass bei einer Kündigung auf jeden Fall eine Bankverbindung angegeben werden sollte, auf die das restliche Guthaben transferiert werden kann oder ausstehende Beträge eingezogen werden können. Direkt für die Kündigung des Kontos dürfen keine Kosten anfallen, jedoch wird aber zum Termin der Kündigung ein Rechnungsabschluss erstellt, bei dem noch ausstehende Kontogebühren und anfallende Zinsen ermittelt werden.

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