Die Garantie der Zinsen

Viele Anleger wollen ihr Kapital nicht nur sicher wissen, sondern es ist auch äußert wichtig das der Zinsertrag möglichst fix sein sollte, also garantiert sein sollte. Vor allem bei festverzinslichen Wertpapieren spielt dieser Aspekt eine große Rolle, aber natürlich auch bei der Anlage in Festgeld. In diesem Zusammenhang wird dies meistens als Zinsgarantie bezeichnet. Da bei einer Festgeldanlage der Zinssatz fest ist und für die gesamte Laufzeit Gültigkeit hat, ist für jeden Anleger natürlich die Garantie dessen sehr wichtig. Hingegen zum Tagesgeld sind die Zinssätze ja variabel und richten sich nach der aktuellen Marktsituation. In der krisenreichen Finanzwelt ist es für Anleger umso bedeutsamer, sichere Möglichkeiten der Geldanlage mit Kapitalgarantie und auch Zinsgarantie zu finden. Durch millionenschwere Reserven für die Einlagensicherung und der gesetzlich festgelegten Staatsgarantie sind Kapitalanlagen bei Banken in Deutschland sehr sicher. Bei Festgeldkonten steht bereits bei Abschluss des Kontos der Veranlagungszeitraum konkret fest und Anleger sind während der gesamten Laufzeit daran gebunden, das Geld der Bank zu überlassen. Nur wer gewichtige Strafgebühren in Kauf nimmt und triftige Gründe hat, kann vorzeitig das Festgeldkonto auflösen und so mit Verlusten wieder an sein Kapital kommen. Die Bank hingegen verpflichtet sich während der gesamten Laufzeit des Kontos die vereinbarten Konditionen einzuhalten und nicht zu ändern. Bei einem Festgeldkonto gibt es zusätzlich zur Kapitalgarantie noch die Garantie auf die Zinsen, sofern sich beide Vertragspartner an alle im Vertrag geregelten Bedingungen halten. Festgeld bedeutet insofern, dass die Zinsen jeweils für den vereinbarten Zeitraum festgelegt sind. Denn abgesehen von Festgeld bewegen sich die Zinsen, wie auch bei Tagesgeldanlagen nach dem momentan entsprechenden Marktniveau. Zinsänderungen sind bei vielen Anlageprodukten vorherprogrammiert, da sich das Zinsniveau immer wieder auf Talfahrt begibt. Sobald die Europäische Zentralbank den Leitzins senkt, können sich die Banken zu günstigeren Konditionen Geld ausleihen und das heißt aber auch, dass für die Kunden der Bank die Zinsen dementsprechend angepasst werden. So sacken für viele Anlageprodukte die Zinsen immer weiter nach unten. Natürlich sollte der Finanzmarkt im Gleichgewicht gehalten werden, was jedoch in der Realität nicht immer umsetzbar ist, weil eben wie zum Beispiel Finanzkrisen und Wirtschaftskrisen einen wesentlichen Einfluss auf die Zinsanpassung haben. Tritt aber der Fall ein, dass der Leitzins steigt, steigen natürlich auch die Renditen von Anlegern und Sparern.

Tendenzen der Zinsen in Beobachtung halten

Welche Auswirkungen haben Zinstendenzen überhaupt auf Anleger und Sparer? Diese Frage lässt sich mit einem kurzen Beispiel am besten erklären: Wenn jemand Geld anlegen will und am heutigen Tag 3 Prozent Zinsen pro Jahr für einen Veranlagungszeitraum von fünf Jahren angeboten bekommt, kann es passieren, dass die selbe Bank einen Tag später bereits 3,1 Prozent Zinsen pro Jahr anbietet oder nur mehr 2,75 Prozent Zinsen pro Jahr. Ausschlaggebend ist immer die aktuelle Marktsituation und wie sich diese entwickelt. Trends in diesem Zusammenhang vorauszusehen ist so gut wie unmöglich. Also sollte ein Anleger vielleicht vor Abschluss eines Festgeldkontos die Marktsituation im Auge behalten, wie sich die Zinstendenzen verhalten und erst dann zu einem Zeitpunkt, den der Anleger für gut hält, ein Festgeldkonto eröffnen. Allerdings passieren Zinsanpassungen bei Banken nicht sofort, sondern es dauert eine gewisse Zeit, bis die Banken reagieren und die Zinsen für Festgeld dahingehend anpassen.

Vergleiche machen und auch Zinsen und deren Konditionen vergleichen

Für jeden Anleger ist es vor Abschluss einer Geldanlage erforderlich, sich zu informieren, unterschiedliche Angebote einzuholen und konkrete Produkte miteinander zu vergleichen. Auch Zinsunterschiede bei denselben Produkten sind oft von Bank zu Bank sehr verschieden. Abzuklären sind vor allem Punkte bezüglich Laufzeit, Mindesteinlagensumme, Sicherheit, Kapitalgarantie, Zinsen, Zinsgarantie und auch für den Notfall die Kündigungsbedingungen. Wenn sich ein Anleger bereits nach Überprüfung der Konditionen und nach Vergleichen für ein Festgeldkonto entschieden hat, braucht man sich nicht weiterhin über die Entwicklung der Zinsen am Markt machen. Ist aber ein Ende der Laufzeit des Festgeldkontos in Sicht, sollte der Anleger allerdings reagieren und abhängig vom Anlagezeitraum und der jeweiligen Bank, das Festgeldkonto unbedingt rechtzeitig kündigen, damit keine automatische Neuanlage stattfindet.

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