Ein Zinsvergleich kann helfen, das beste Angebot für das eigene Kapital zu finden

Hohe Zinsen und ein großes Maß an Sicherheit, dafür stehen Festgeldkonten. Doch nicht alle Angebote sind gleich gut, weswegen sich ein gründlicher Vergleich im Vorfeld auszahlt. An erster Stelle steht dabei vor allem ein sorgfältiger Zinsvergleich, denn die Höhe der Zinsen kann zwischen den einzelnen Banken oder Kreditinstituten stark voneinander abweichen. Dabei gilt in erster Linie, je höher der Zinssatz ist, desto mehr Rendite lässt sich erzielen.
Bei kleineren Einlagen mag diese Faustregel noch keine allzu große Rolle spielen, doch das ändert sich spätestens bei größeren Summen. In diesem Fall kann schon ein halbes Prozent eine entscheidende Veränderung bewirken.
Als zweites sollten Anleger auf die Laufzeit achten, denn diese kann zwischen einem Monat und mehreren Jahren liegen. Es kommt darauf an, welches Ziel mit dem Festgeldkonto erreicht werden soll und ob das angelegte Geld für einen längeren Zeitraum nicht gebraucht wird. Es hat sich allerdings gezeigt, dass die Zinsen bei einer Laufzeit von mehreren Jahren nicht viel höher liegen als bei einem Festgeldkonto, das nur über ein Jahr abgeschlossen wird. Insofern haben Anleger in diesem Bereich eine gute Wahlmöglichkeit und können ihr Geld auch nur für einen kurzen Zeitraum anlegen. Bei größeren Summen sollte zusätzlich noch darauf geachtet werden, ob und was für eine Maximaleinlage bei den jeweiligen Banken festgesetzt ist, denn bei manchen Angeboten kann das durchaus der Fall sein.

Gerade Kleinanleger werden von einer eventuellen Maximalanlagesumme oder Maximaleinlage nicht betroffen sein

Als Maximaleinlage, im Fachjargon auch als Maximalanlagesumme benannt, wird die maximale Summe des Kapitals bezeichnet, die bei dem jeweiligen Festgeldkonto angelegt werden darf. Bei den allermeisten Banken oder Sparkassen kommt diese Maximaleinlage gar nicht erst vor und Anleger dürfen ihr Geld in unbegrenzter Höhe anlegen. Doch es gibt auch einige Institute, die eine Maximaleinlage veranschlagen, weswegen sich Anleger vorher darüber informieren sollten, welche Vorgaben und Richtlinien für ein Festgeldkonto gelten. Manche Banken, die eine Maximalanlagesumme veranschlagen, setzen Summen in siebenstelliger Höhe fest, so dass beispielsweise Kleinanleger von dieser Regelung nicht betroffen sind, sondern lediglich Kunden mit hohen Summen an Kapital.
Allerdings gibt es auch Ausnahmen, denn gerade bei bestimmten Neukunden-Angeboten, die einen besonders hohen Zinssatz versprechen, ist bei manchen Banken oder Sparkassen eine Maximalanlagesumme vorgegeben. Die garantierte oder zugesicherte Verzinsung wird also auf den Maximalbetrag beschränkt. Wenn Neukunden nun diese Obergrenze sprengen, so greifen abgeschwächte Zinskonditionen, die nicht mehr ganz so hoch und günstig ausfallen, wie beim ursprünglichen Angebot. Unter Umständen kann es dazu führen, dass Anleger erhebliche Verluste erleiden und das Kapital nicht optimal vermehrt werden kann. Ein Zinsvergleich inklusive der jeweiligen Maximalanlagesumme, sofern vorhanden, verschafft Klarheit und führt dazu, dass ein optimales Anlagenkonzept für die jeweilige Summe gefunden werden kann.

Vor Abschluss eines Festgeldkontos sollten alle wichtigen Punkte genauestens geprüft werden

Laufzeiten, Zinssätze und eine eventuell anfallende Maximalanlagesumme sind Punkte, die vor Abschluss eines Festgeldkontos gecheckt werden sollten. So wird eine bessere Planbarkeit für die Vermehrung des eigenen Vermögens erreicht und es kann die ideale Geldanlage gefunden werden. Auch Festgeldkonten mit speziellen Startguthaben, wie sie von manchen Instituten angeboten werden, müssen nicht zwangsläufig die beste Alternative gegenüber einem Konto ohne Bonus sein. Oftmals verbergen sich hinter diesen Angeboten Zinssätze, die im Zinsvergleich mit anderen Angeboten, weit abgeschlagen auf den hinteren Plätzen landen.
Ein Zinsvergleich ist in jedem Fall empfehlenswert, denn auch wenn beispielsweise die eigene Hausbank mit einem guten Zinssatz lockt, so können andere Angebote noch lukrativer sein und das gewisse Mehr für das eigene Kapital erwirtschaften. Wichtig ist dabei, dass die Einlagensicherung bis zu 100.000 Euro bei jeder Bank gegeben ist, denn durch ein entsprechendes Gesetz sind die Banken dazu verpflichtet, Einlagen in dieser Höhe zu gewährleisten. So sind Festgeldkonten vor allen Dingen für Kleinanleger eine sinnvolle Anlageform, die ein hohes Maß an Sicherheit und eine solide, einträgliche Festverzinsung bietet. Aber auch größere Kapitalsummen können auf einem Festgeldkonto angelegt werden und die hohen Zinssätze sorgen für eine optimale Vermehrung des Festgeldes.

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