Die Zinsentwicklung spielt eine entscheidende Rolle bei der Wahl der richtigen Geldanlage

Die Trends oder Prognosen der letzten Jahre haben gezeigt, dass die Zinsen starken Schwankungen unterlegen sind, die mit der Entwicklung und der Situation auf den Finanzmärkten der Welt zusammenhängt. Diese Abhängigkeitsprinzip zeigt sich auch bei den verschiedenen Festgeldkonten der Banken und Sparkassen, denn auch hier hängt die Höhe des Zinssatzes unmittelbar mit dem Finanzmarkt sowie mit dem Leitzins der Europäischen Zentralbank.
Die Leitzinsen geben an, zu welchen Konditionen sich die Banken von den jeweiligen Geld- oder Notenbanken Kapital leihen können. Durch die Ausgabe des Leitzins beteiligt sich die Europäische Zentralbank aktiv am Geschehen auf dem Finanzmarkt und beeinflusst auch verschiedene Bereiche, die dann wiederum auch die angebotenen Zinssätze für die Festgeldkonten betreffen.
Doch auch für Kredite ist der Leitzins entscheidend und so bedeutet beispielsweise eine Senkung des Leitzins, dass Kunden Kredite zu sehr günstigen Konditionen und niedrigen Zinsen bei den verschiedenen Banken erhalten können. Steigt der Leitzins, wirkt sich diese Entwicklung sehr positiv auf die Zinsen bei Geldanlagen aus, was wiederum auch die Festgeldkonten betrifft. Die verschiedenen Angebote haben dann in der Phase eines hohen Leitzinses sehr hohe Zinssätze, was geradezu ideale Bedingungen für Anleger bedeutet.
Anleger, die sich vorab über die Zukunftsprognosen für Festgeldkonten informieren, haben dabei eine bessere Ausgangsposition, um sich für die richtige Variante der Geldanlage zu entscheiden.

Eine positive Prognose hinsichtlich der Zinsen kann die Anlagevariante beeinflussen

Wer sich vorab über die Zinsentwicklung informiert, kann unter Umständen bei der Wahl des Festgeldkontos leichter das beste Angebot finden. Zeigt die Tendenz beispielsweise, dass sich die Zinssätze in nächster Zeit, also in ein oder zwei Jahren, erheblich senken werden, lohnt es sich, das eigene Kapital für eine längere Zeit anzulegen. So profitieren Anleger vom momentan hohen Zinssatz und werden von der Senkung nicht unmittelbar betroffen.
Anders liegt allerdings der Fall, wenn die Prognose zeigen sollte, dass sich der Zinssatz, der zum Zeitpunkt der Eröffnung eines Festgeldkontos noch niedrig war, sich im Laufe eines Jahres erhöhen sollte. Dann empfiehlt es sich, das Kapital nur für die Dauer eines Jahres festzulegen und sich danach für eine Variante mit höherem Zinssatz zu entscheiden.
In dieser Vorgehensweise liegt auch der entscheidende Vorteil eines Festgeldkontos. In Zeiten von niedrigen Zinssätzen können Anleger mit einem hoch verzinsten Festgeld profitieren, denn der zugesicherte Zinssatz bleibt in jedem Fall bestehen, im Gegensatz zu Tagesgeldkonten.
Allerdings sollten die einzelnen Angebote der Banken und Sparkassen vor der Entscheidung gründlich geprüft werden. Unter Umständen bieten einige Banken und Sparkassen für das Festgeld auch sehr hohe Zinsen, doch diese sind teilweise an sehr lange Laufzeiten gebunden oder an ein einmaliges Zinsintervall, was einen möglichen Zinseszins-Effekt wieder zunichte machen würde.

Die Zinsentwicklung sollte immer im Auge behalten werden

Damit die beste Anlageform für das eigene Kapital gefunden werden kann, sollten Anleger und solche, die es werden wollen, nie die Entwicklung auf dem Zinsmarkt aus den Augen lassen. Gerade vor Abschluss eines neuen Festgeldkontos sollten verschiedene Prognosen studiert werden, um sich schließlich für die passende Laufzeit zu entscheiden, so dass bei steigendem Zinssatz unter Umständen das angelegte Kapital wieder angelegt werden kann.
Im Prinzip reicht es bei der Zinsentwicklung schon aus, die Prognosen für die Leitzinsen anzuschauen. Denn daran zeigt sich deutlich, wie sich die Zinsen weiterentwickeln werden und gerade in Zeiten eines sehr niedrigen Leitzinses würde sich die Eröffnung eines neuen Festgeldkontos für Anleger bezahlt machen, zumal Festgeldkonten eine der sichersten Geldanlagen sind.
Dabei sollte allerdings auch nicht außer Acht gelassen werden, dass auch Statistiken oder Tabellen für die Zinsentwicklung fehlerhaft sein können und sich die Zinsen in den nächsten Jahren doch nicht in die angekündigte Richtung bewegen. Doch dieser Fall ist eher selten und meistens bewahrheitet sich die wahrscheinliche Zinsentwicklung.
Zinsentwicklung, Laufzeit, Top-Zins und eine eventuelle Anlagensumme machen Festgeldkonten zu einer sehr guten Anlage für Personen, die einen stabilen Zinssatz und ein hohes Maß an Sicherheit bevorzugen, dennoch aber von eventuellen positiven Veränderungen auf dem Zinsmarkt profitieren wollen.

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