Andere Anlageformen

Grundsätzlich wird zwischen kurz-, mittel- und langfristiger Anlageform unterschieden. Als kurzfristig gelten bis zu ca. 2 Jahre. Mittelfristig werden Anlagen zwischen 3 und 5 Jahren genannt. Anlagen über 5 Jahre werden als langfristig bezeichnet. Die Möglichkeiten sind sehr vielfältig und breit gefächert. Auf welche Anlageform die Entscheidung fällt hängt von mehreren Faktoren ab. Zunächst muss klar sein, was der Sinn der Anlage sein soll. Geht es darum möglichst viel Rendite zu erwirtschaften oder ist eine hohe Liquidität wichtig oder ist es besonders wichtig, ein möglichst geringes Risiko an Verlusten zu haben. Leider ist es nicht möglich alle Ziele gleichzeitig zu erreichen. Es muss eine Entscheidung fallen. Jede Anlageform hat ihre Vor- und Nachteile. Es gilt die für sich am besten geeignete herauszufinden. Meist ist aber bei privaten Anlegern der Ertrag nach Abzug der Steuern interessant. Es gilt daher auch den Steueraspekt in seine Überlegungen einzubeziehen. Einkünfte aus Kapital sind nämlich genau so steuerpflichtig wie andere Einkommen. Sollen Aktien als Geldanlage verwendet werden, so ist es unbedingt erforderlich, genaueste Marktinformationen über die Aktie einzuholen. Der Aktienmarkt unterliegt ständigen – zum Teil sehr massiven – Schwankungen. Für Unkundige sind Verluste vorprogrammiert. Für Neulinge auf dem Aktienmarkt bieten viele Broker sogenannte Musterdepots kostenlos an. Interessierte können hier das bereits angeeignete Wissen testen und sogar noch erweitern. Praxisnah wird das Erlernte geübt und somit gefestigt. Ebenso wichtig beim Aktienhandel ist, auf die Spesen zu achten.

Welche Anlageform ist die Richtige?

  •  Hohe Liquidität – Soll das Kapital jederzeit verfügbar sein, so wird eine langfristige Bindung mit hoher Verzinsung wenig sinnvoll sein, da bei Vertragsauflösung unnötig Kosten anfallen. Verwendet werden dafür vor allem ungebundene Sparbücher oder Tagesgeldkonten. Für diese ist keine fixe Bindung vorgesehen, aber es gibt immerhin ein wenig Zinsen.
  • Geringes Risiko – Soll das Kapital mit möglichst geringem Risiko veranlagt werden, so wird kaum jemand auf die Idee kommen in Aktien anzulegen. Es empfiehlt sich eine Anlageform wie Festgeld, Bundesanleihen oder ein gebundenes Sparbuch.
  • Viel Rendite – Ist es am Wichtigsten einen hohen Ertrag aus dem Kapital zu schlagen, so sind dafür ein Tagesgeldkonto, Investmentfonds, Genussrechte – eine Art Unternehmensanleihe und Ähnliche am besten geeignet.

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