Das ist bei der Kündigung eines Festgeldkontos zu beachten

Das Festgeldkonto wird auf der Grundlage eines bindenden beiderseitigen Vertrages zwischen der kontoführenden Bank und dem Festgeldsparer eingerichtet. Im Vertrag zu Festgeldkonto werden die Dauer der Anlagefrist, die Höhe der Zinsen, die Bedingungen für die Einzahlung der Spareinlagen, der erforderliche Mindesteinlage-Betrag, alle Rechte und Pflichten der Bank und des Sparers, einschließlich der Modalitäten für die Kündigung des Kontos, gleichermaßen schriftlich festgelegt. Diese Grundlagen gelten für jedes Festgeldkonto, gleich, ob es bei einer Direktbank online oder persönlich bei einer Filiale eingerichtet wird. Die feste Geldanlage innerhalb der Anlagefrist gilt als Basis der Vereinbarung. Dennoch endet die Kontoführung für Bank und Sparer nicht automatisch mit der Beendigung der Anlagefrist. Meist kann die Bank das Konto zu den Zinssätzen, die dann zum Zeitpunkt der Anlagefristbeendigung gelten, die Kontoführung fortsetzen, wenn nicht seitens des Sparers eine schriftliche Kündigung zum Ende der Anlagefrist ausgesprochen wird. Da sich die Zinsen bis zu diesem Zeitpunkt verschlechtern können, besteht die Geldanlage dann zu schlechterer Rendite fort. Daher ist eine rechtzeitige Kündigung unbedingt wichtig. Verträge können jedoch so formuliert werden, dass auch ohne Kündigung nach Ende der Anlagedauer der Festgeldvertrag erlischt und das Geld ausgezahlt wird. 

Die vorzeitige Kündigung des Festgeldkontos 

Eine vorzeitige Kündigung eines Festgeldkontos stellt eine Sondersituation dar, bei der der Sparer – von den Vertragsgrundlagen zurücktreten möchte. Die Gründe können wirtschaftliche Veränderungen, Krankheit, Arbeitslosigkeit, Auswanderung und dergleichen sein. Die Anerkennung einer außerordentlichen Kündigung ist letztlich seitens der Bank eine Kulanzfrage. In den meisten Fällen wird dem Wunsch des Sparers stattgegeben. Allerdings verliert dabei der Sparer seine Zinsgewinne und erhält nur den Anlagebetrag zurück. Der Anlagebetrag mindert sich noch durch Bankgebühren. Die vorzeitige Kündigung muss schriftlich ausgesprochen und begründet werden. Wegen der drohenden Verluste sollten Sparer unbedingt eine Festgeldanlage ihrer wirtschaftlichen Situation unter Einbeziehung von sozial-wirtschaftlichen Veränderungen angepasst abschließen. Regelmäßige Einzahlungsbeträge sollten nicht zu hoch sein und nicht vielleicht die finanzielle Sicherheit gefährden. Eine Festgeldanlage sollte zu einer Anlagedauer und zu Anlagebeträgen abgeschlossen werden, die dem wirklichen Geldüberschuss des Sparers entsprechen. Ebenso sollten gründliche Vergleiche von Bankangeboten und deren Prüfung vorausgehen. Zum Online Vergleich können zusätzlich Festgeldrechner genutzt werden.

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