Daueraufträge bei Festgeldkonten?

Anders als bei einem Girokonto oder auch bei einem Tagesgeldkonto, ist es beim Festgeld natürlich nicht möglich, ein Dauerauftrag einzurichten. Der Grund hierfür ist ganz einfach der, dass das angelegte Kapital beim Festgeld vorher genau in einem Vertrag festgehalten wird. Mithilfe dieser Summe werden dann die ganzen Zinsen berechnet, die während der Laufzeit erwirtschaftet werden. Sollte nun die Einzahlungshöhe des Kapitals auf dem Konto verändert werden, stimmt der ganze Vertrag nicht mehr überein und auch die ausgerechnete Rendite kann nicht erreicht werden. Wer also flexibel über das Kapital verfügen möchte, der sollte sich nach Möglichkeit nicht für ein Festgeldkonto entscheiden, sondern eher das Tagesgeld in Erwägung ziehen.

Veränderte Konditionen beim Festgeldkonto

Im Allgemeinen kann die Geldsumme auf einem Festgeldkonto nur dann verändert, also erhöht oder gesenkt werden, wenn die Laufzeit abgelaufen ist. Dies bedeutet mitunter eine Wartezeit von einigen Jahren, bis das Kapital auf dem Festgeldkonto verändert werden kann. Aber auch bei der kurzen Laufzeit von nur einigen Monaten ist immer noch ausreichend Geduld nötig. Nach Ablauf dieser Monate kann das Kapital dann aber auf dem Festgeldkonto ohne Weiteres verändert und variiert werden, um den neuen Betrag beispielsweise noch einmal anzulegen. Bei einer sechsmonatigen Laufzeit des Kontos kann aber mit keiner hohen Rendite durch die Zinsen gerechnet werden. Es gibt nur eine Ausnahme bei diesem Prinzip und zwar die vorzeitige Kündigung des Festgeldvertrags. Dieser Vorgang ist dabei aber nicht bei jeder Bank möglich oder macht einem sehr viel Arbeit. Hinzu kommt, dass einem dann natürlich die Rendite auf das Kapital nicht ausgezahlt wird, wenn das Festgeld vorzeitig beendet wurde. Um das Festgeld vorzeitig beenden zu können, ist es nötig, sich auf die Kulanz der Bank zu verlassen. Dabei kann es durchaus hilfreich sein, einem zuständigen Bankmitarbeiter genau zu erklären, warum das Festgeld vorher aufgelöst werden muss, wie beispielsweise wegen finanziellen Problemen. Außerdem kann es noch nötig sein, diverse Kosten begleichen zu müssen (die sogenannten Vorauszinsen) damit das Kapital abgehoben werden kann. Entsprechend muss ein Minus-Geschäft verbucht werden, wenn das Festgeld vorzeitig beendet wird.

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