Durch die Einlagensicherung ist das Geld auf Konten gut geschützt

Als Einlagen im Rahmen der so genannten Einlagensicherung wird das Bankguthaben von Privatsparern, aber auch von Wirtschaftsunternehmen und öffentlichen Stellen bezeichnet. In Deutschland besteht zum Einen eine gesetzliche Einlagensicherung, die auf ein Kapital in einer Höhe von maximal 100.000 Euro angewendet werden kann. Zum Anderen bieten aber auch viele Banken und Sparkassen ihren Kunden eine Einlagensicherung an, die weit über die Höchstsumme der gesetzlichen Einlagensicherung hinausgeht. So ist auch Festgeld über 100.000 Euro entsprechend abgesichert, was es den Anlegern erleichtert, ihr jeweiliges Kapital gewinnbringend und vor allen Dingen sicher anzulegen.
Die jeweilige Höhe der freiwilligen Einlagensicherung sollte vor Abschluss eines Festgeldkontos oder dergleichen geprüft werden, wobei die einzelnen Klauseln dafür auch detailliert im jeweiligen Vertrag festgehalten sein müssen. Außerdem kann es sein, dass diese freiwillige Einlagensicherung des jeweiligen Institutes noch an bestimmte Bedingungen geknüpft ist, die erfüllt sein müssen, damit sich die Klausel erfüllt. In jedem Fall ist es ratsam, alle eventuellen Fragen vorher zu klären.

Gesetzliche Einlagensicherung: Kein Antrag vom Einleger mehr notwendig

Mit dem Mitte Juli 2015 in Kraft getretene Einlagensicherungsgesetz (EinSiG) wurde nicht nur der Entschädigungsanspruch erweitert, z. B. auf Fremdwährungskonten, sondern auch das Entschädigungsverfahren verbraucherfreundlicher gestaltet.
Sollte nun der Fall eintreten, dass die jeweilige Bank oder das Kreditinstitut die Verbindlichkeiten oder Erträge, die aus Konten, Wertpapieren oder Aktien erwirtschaftet worden sind, nicht mehr zahlen kann, muss der Anleger nicht mehr selber aktiv werden. Das entsprechende Einlagensicherungssystem nimmt Kontakt zum Einleger auf und informiert diesen. Der Einleger muss keinen Antrag stellen, die Entschädigung erfolgt automatisch innerhalb von sieben Arbeitstagen nach Feststellung des Entschädigungsfalls. Nur wenn sich der Entschädigungsanspruch oberhalb der 100.000 Euro bewegt, muss der Einleger dies dem Einlagensicherungssystem darlegen.

Fazit zur Einlagensicherung

Vor Festlegung des eigenen Kapitals sollte also, neben der Höhe des Zinssatzes und der Laufzeit, immer geprüft werden, in welcher Höhe das eigene Kapital abgesichert ist. Einige Banken in Deutschland gewähren mittlerweile sogar schon eine Einlagensicherung in unbegrenzter Höhe, so dass auch Personen mit großem Vermögen ihr Geld sicher anlegen zu können, ohne eine eventuelle Pleite oder auch Insolvenz der Bank fürchten zu müssen.

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