Festgeld im Oktober

Das Festgeld ist eine attraktive Geldanlage für alle, die ihre Gelder über einen längeren Zeitraum zinsstark anlegen möchten. Dabei sollte beachtet werden, dass Festgelder von beinahe jeder Bank angeboten werden und das zu verschiedenen Zinssätzen und Laufzeiten.

Das Festgeld im Oktober hat sich in der Folge der Finanzkrise auf einem niedrigen Stand eingependelt. Es ist zu erwarten, dass die Zinssätze innerhalb der nächsten 2 bis 3 Jahre wieder steigen werden und daher in jedem Fall bessere Anlagebedingungen vorhanden sind, als es derzeit der Fall ist.

Welche Laufzeiten sind zu empfehlen?

Um sich vor weiteren Zinssenkungen schützen zu können, ist es zu empfehlen, die kurze Periode von 2 bis 3 Jahren zu überbrücken, indem das Geld fest angelegt wird. Somit kann vermieden werden, dass weiterhin negative Zinssätze in Kauf genommen werden müssen. Zu beachten ist, dass das Festgeld im Oktober zum Teil noch einmal im Vergleich zu den vorherigen Monaten gesunken ist. Dennoch gibt es attraktive Angebote die im Bereich von 3 bis 4 Jahren Laufzeit liegen und abgeschlossen werden könnten.

Zinssätze und Sicherheit

Das Festgeld unterscheidet sich bei jeder Bank nicht nur durch die Zinssätze, sondern zum Beispiel auch durch die Art der Zinszahlung. Beim Festgeld ist es möglich, dass die Zinsen einmal im Jahr, oder aber auch erst gegen Ende der gesamten Laufzeit gezahlt werden. Wer seine Zinsen erst am Ende der Laufzeit auszahlen lässt, kann unter Umständen dennoch vom Zinseszinseffekt profitieren, was jedoch in den AGB´s der Bank nachgelesen werden sollte. Beim Festgeld kommt es darauf an, dass die Gelder zudem auch sicher angelegt sind. Dies bedeutet im Klartext, dass die Anlagesummen zum Beispiel bei den Banken durch eine Zugehörigkeit zum Einlagensicherungsfond deutscher Banken e.V. abgesichert sind. Wer sein Geld als Festgeld bei ausländischen Banken anlegt, der sollte speziell darauf achten, ob und bis zu welcher Anlagesumme diese hier abgesichert sind.

Sicherheit im Ausland

Gerade in der Phase der niedrigen Zinsen in Deutschland kommt es häufig dazu, dass die Zinskonditionen im Ausland attraktiver sind. Viele Anleger legen ihre Gelder daher gerne bei ausländischen Banken an, meist ohne darauf zu achten, bis zu welcher Summe diese überhaupt sicher sind. Oftmals sind es Summen von bis zu 50.000, oder aber auch 100.000 Euro pro Anleger, die bei ausländischen Banken als sicher gelten. Meist ist es ratsam, die AGB´s der Banken auszudrucken, oder aber auch sich schriftlich bestätigen zu lassen, wie hoch die abgesicherten Summen sind.