Die Unterschiede der Geldanlagemodelle Anleihe und Festgeldkonto

Sowohl beim Festgeld, als auch bei der Anleihe handelt es sich um eine Geldanlage, die fest verzinst wird. Dies bedeutet, dass den Anlegern ein fester Zinssatz garantiert wird, der nicht verändert werden kann. Dies ermöglicht es allerdings auch, die Rendite im Voraus recht genau kalkulieren zu können, was die Planung beim Festgeld und einer Anleihe durchaus unkompliziert macht. Natürlich haben diese beiden Anlagemöglichkeiten auch Unterschiede, die ihre Eigenschaften bestimmen und somit wichtig für alle Anleger sind. Aus diesem Grund ist es bedeutend, die Unterschiede von Anleihen und Festgeldkonten zu kennen, um sich für die beste Anlagemöglichkeit entscheiden zu können.

Eigenschaften der beiden Anlagemöglichkeiten

Bei den Anleihen kann entweder ein geringerer Zinssatz gewählt werden. Dieser sorgt zwar für keine zu hohe Rendite, dafür ist die Anlagevariante aber durchaus risikoarmer. Zum anderen gibt es aber auch hohe Zinssätze, bei denen die Rendite in einem zwei- oder sogar dreistelligen Bereich liegen kann. Hierbei geht der Anleger aber ein höheres Risiko ein, was eine dementsprechend hohe Erfahrung in diesem Anlagebereich erforderlich macht. Anders ist es beim Festgeld. Bei diesem Anlagemodell wird eine umfangreiche Sicherheit geboten, die durch die gesetzliche Einlagensicherung und diverse Sicherungen der Banken entsteht. Somit ist das Kapital auch bei einem Totalausfall der Bank geschützt. Die Zinsen bei den Festgeldkonten können sich je nach Geldinstitut unterscheiden und müssen deshalb sorgfältig ausgewählt werden. Ebenfalls noch ein Unterschied bei den Anleihen und dem Tagesgeld kann die Laufzeit von der jeweiligen Geldanlage sein. Um ein Festgeldkonto sinnvoll nutzen zu können, sollte eine längere Laufzeit ausgesucht werden, die zwischen 1 und 10 Jahren liegt. So lange kann dann zwar nicht auf das Kapital zugegriffen werden, dafür ist die Rendite am Ende der Laufzeit jedoch umso ertragreicher. Die Laufzeit bei einer Anleihe fällt meist kürzer aus, wobei während dieser Zeit mit Kursschwankungen zu rechnen ist. Diese können die Rendite sowohl im Negativen, als auch im Positiven verändern. Fazit: Anleihen sind durch ihre Eigenschaften besonders für risikofreudige Anleger gedacht, die eine hohe Rendite erzielen. Festgeld ist hingegen die sichere und kundenfreundlichere Variante, bei der jedem Anleger eine solide Rendite geboten wird.

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