Geldmarktfonds oder Festgeldkonten

Das Festgeld ist eine sinnvolle Anlagemöglichkeit, die alleine von vielen Tausend Menschen in Deutschland verwendet wird. Die Haupteigenschaften von dieser Anlagemöglichkeit sind unter anderem eine risikoarme Geldanlage, eine angemessen hohe Rendite, frei wählbare Laufzeiten und ein einfacher Abschluss des Festgeldkontos. Zum anderen gibt es die sogenannten Geldmarktfonds, wobei es sich um Investmentfonds handelt, die ausschließlich in Geldmarktartikel oder liquiden Wertpapieren investiert werden. Hinzu kommt, dass die Geldmarktfonds nur eine relativ kurze Laufzeit aufweisen, die sich maximal auf zwölf Monate beläuft. Hauptsächlich wird diese Anlagemöglichkeit von Großinvestoren oder von umsatzstarken Unternehmen genutzt. Aber auch als Privatanleger kann das Kapital durch die Fonds gesteigert werden. Um nun entscheiden zu können, ob eher das Festgeld oder aber die Geldmarktfonds für sinnvoller erachtet werden können, ist es wichtig, die Unterschiede und Eigenschaften der beiden Anlagevarianten genau zu kennen.

Unterschiede zwischen Geldmarktfonds und der Festgeldanlage

Ein wichtiger Unterschied bei den Geldmarktfonds zum Festgeld ist, dass bei dieser Anlagemöglichkeit Kosten anfallen, die vom Anleger gezahlt werden müssen. Diese Gebühren setzen sich aus dem Ausgabeaufschlag, verschiedenen Verwaltungskosten oder den Depotgebühren zusammen. Der Gewinn der Geldmarktfonds wird dadurch geschmälert, dass keine ausreichenden finanziellen Mittel zur Verfügung stehen um diese Gebühren begleichen zu können. Ein zweiter Unterschied ist das Risiko bei den beiden Anlagevarianten. Wohingegen das Festgeld sehr risikoarm ist, da es hierbei unter anderem die gesetzliche Einlagensicherung gibt, sind die Geldmarktfonds durchaus risikoreicher. Dies hängt zum einen damit zusammen, dass sich die Zinsen beim Fond während der Laufzeit verändern können. Somit kann es sein, dass die Rendite geringer als geplant ausfällt. Ein weiteres Risiko ist das Kreditrisiko. Dieses gibt an, dass die Gefahr besteht, dass das angelegte Geld der Banken oder vom Staat, bei dem der Fond gekauft wurde, nicht zurückgezahlt werden kann. Der Grund hierfür kann unter anderem eine Insolvenz der Bank oder auch eine Finanzkrise sein. Damit das Geld also sicher zu einem soliden Zinssatz anlegt werden kann, sollte das Festgeld genutzt werden. Um hingegen eine höhere Rendite erhalten zu können lohnen sich die Geldmarktfonds, auch wenn bei diesen Fonds ein umfangreicheres und gegebenenfalls unkalkulierbares Risiko besteht.

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