Festgeldkonten: Können Freiberufler und Unternehmer fest mit Geld rechnen?

Geld auf dem eigentlichen Firmen – Geschäftskonto ist für Unternehmen so ähnlich, als ob die Maschinen stillstehen oder die Mitarbeiter alle im Urlaub sind.
Darum wieder einmal: auch das Geld muss arbeiten. Firmen haben dafür verschiedene Möglichkeiten. Eine davon ist das Festgeld. Festgeldanlagen für Freiberufler, Selbstständige
Und Unternehmen unterscheiden sich kaum von den Festgeldern für Privatkunden. Den Bedürfnissen der Geschäftstätigkeit angepasst sind aber die Konditionen. Oft wird Firmen die Möglichkeit geboten, ihre Gelder auf gestaffelten Konten mit mehreren Laufzeitlängen anzulegen. Das erhöht die Flexibilität. Dafür ist der Zinssatz insgesamt meist etwas geringer. Da Firmen ohnehin eine Buchhaltung benötigen ist die Verwaltung meist schon von vornherein in den richtigen Händen und der Unternehmer kann sich um das eigentliche Geschäft kümmern. Firmen können also mehrere Festgeldkonten unterhalten und durch die Laufzeitunterschiede und unterschiedliche Anlagezeitpunkte sehr flexibel bleiben. Wird Kapital zielgerichtet für Neuanschaffungen angelegt, kann das für die Steuererklärung interessant sein, es können sogenannte Ansparabschreibungen gebildet, aufgelöst und die Gelder dafür gut bis mäßig verzinst auf Festgeldkonten geparkt werden. Für einen versierten Finanzfachmann oder eine Finanzfachfrau gestaltet sich die Führung solcher Konten auch beim Abgleich mit den steuerlichen Veranlagungszeiträumen relativ einfach und unkompliziert.

Unterschiede zwischen den einzelnen Unternehmensformen

Warum wird überhaupt zwischen Freiberuflern, Selbstständigen und Unternehmen unterschieden? Denkbar einfach ist es gerade nicht. Selbstständig ist, wer unabhängig einer Erwerbstätigkeit nachgeht. Hat der Unternehmer nur ein oder zwei Kunden, kann die Selbstständigkeit gefährdet sein, was wieder steuerliche Auswirkungen haben kann. Freiberufler (Ärzte, Anwälte und natürlich Steuerberater) sind dagegen von einigen Ausnahmen abgesehen, von vornherein selbstständig. Bei Unternehmen muss schließlich noch zwischen natürlichen und juristischen Personen unterschieden werden. Wird das Unternehmen beispielsweise als GmbH (Gesellschaft mit beschränkter Haftung) geführt, ist es eine eigenständige juristische Person. Hier gelten besondere Vorschriften für die Haftung und auch im Geschäftsverkehr. Vor Gericht wird die GmbH wie eine eigenständige Person behandelt, sie kann klagen und verklagt werden. Vertreten wird die GmbH durch einen Geschäftsführer, der meist die Verhandlungen über eine mögliche Festgeld – Kapitalanlage mit der Bank zu führen hat. Er haftet übrigens auch in einer Gesellschaft mit beschränkter Haftung für eventuelle Fehler.

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