Die Auszahlung des veranlagten Kapitals beim Festgeldkonto

Ein Festgeldkonto sollte immer nur dann eingerichtet werden, wenn ausreichend Geldmittel zur Verfügung stehen, um einen Teil des Kapitals für einen längeren Zeitraum anlegen zu können. Dies bedeutet wiederum, dass für die Dauer der Laufzeit des Festgelds nicht auf das Kapital zugegriffen werden kann. Die einzige Ausnahme stellt dabei eine vorzeitige Beendigung des Festgeldvertrags dar, was aber zur Folge hat, dass einem keine Rendite gutgeschrieben wird und dass mitunter Kosten anfallen. All jene, die das Festgeldkonto nicht vorzeitig kündigen möchten, müssen also mit der Auszahlung von dem Kapital bis zum Ablauf von der Laufzeit warten. Hierbei ist wichtig zu wissen, dass es einige Geldinstitute gibt, welche die Laufzeit des Festgelds automatisch verlängern, wenn dieses nicht zu einem angegebenen Termin gekündigt wurde. Als Kunde ist es daher wichtig, den Zeitpunkt für die Kündigung nicht zu verpassen, damit das Geld problemlos ausgezahlt werden kann. Am besten wird der fällige Kündigungstermin extra notiert. Informationen über die Kündigungsfrist gibt es entweder im Festgeldvertrag oder auch bei den jeweiligen Bankfilialen vor Ort.

Die Durchführung der Auszahlung beim Festgeldkonto

Sobald die Laufzeit nun vom Festgeldkonto abgelaufen ist und die Kündigung eingereicht wurde, kann das Kapital vom Konto abgehoben werden. Hierbei ist es aber nicht möglich, wie bei anderen Kontovarianten, einfach mit einer Bankkarte an einen Geldautomaten zu gehen und sich das Vermögen auszahlen zu lassen. Vielmehr müssen die Geldsumme und die Rendite vom Festgeld auf ein Referenzkonto überwiesen werden. Beim Referenzkonto handelt es sich um eine Anlagemöglichkeit, wie ein Girokonto, die für den täglichen Zahlungsverkehr genutzt werden kann. Eine solche Überweisung vom Festgeldkonto zu einem Referenzkonto, dauert meist nur wenige Stunden und wird oft von der Bank ausgeführt. Somit ist es nicht nötig, sich selber Arbeit zu machen. Vom Referenzkonto aus kann dann das gesamte Vermögen wie gewohnt abgehoben oder aber für Überweisungen genutzt werden. Wichtig hierbei ist zu wissen, dass das Referenzkonto schon vor Abschluss des Festgeldvertrags angegeben werden muss. Sollte sich dieses aber im Laufe der Zeit ändern, muss diese Änderung natürlich der Bank mitgeteilt werden.

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