Mit einem Festgeldkonto die kontoführende Bank wechseln

Bei der Anlage eines Festgeldkontos bei einer bestimmten Bank wird eine bestimmte Zeit für die Festgeldanlage festgesetzt. Diese Anlagezeit muss von beiden Seiten, der Bank und dem Sparkunden, eingehalten werden. Die Bank verpflichtet sich bei den Festgeldkonten zur Zahlung eines im Vertrag vereinbarten Zinssatzes während dieser Anlagefrist. In der Zeit der festgelegten Anlagefrist kann der Sparer kein Geld von dem Festgeldkonto abheben. Der Vertrag zwischen dem Festgeld Sparer und der Bank ist ein bindendes Dokument. Daher ist der Wechsel mit einem Festgeldkonto von einer Bank zu einer anderen Bank nicht so einfach vorzunehmen, wie zum Beispiel bei einem Tagesgeldkonto.
Soll die Bank für die Geldanlage wirklich gewechselt und ist die Anlagefrist noch nicht beendet, so muss der Sparer eine außerordentliche, vorzeitige Kündigung für sein Konto bei der Bank durchführen. So günstig und verlockend vielleicht auch ein Angebot für ein Festgeldkonto bei einer anderen Bank sein mag, die Verluste der vorzeitigen Kündigung, einschließlich eines umständlichen Verfahrens – je nach Kulanz der Bank – müssen bei einer Kündigung während der noch laufenden Anlagefrist immer in Kauf genommen werden.

Rechtzeitig vergleichen – Wechsel nach der Anlagefrist

Bevor ein Festgeldkonto eröffnet wird, sollte sich jeder Sparer sehr gründlich über die Internet Vergleiche Festgeld informieren, bei welcher Bank er die günstigsten Konditionen für seine Geldanlage erhalten kann. Der einfache Weg zur lang bekannten Hausbank ist oft nicht der, der zu den höchsten Zinsen und besten Verträgen führt. Vor Ablauf der Anlagefrist sollten noch einmal die Festgeld Vergleiche online herangezogen werden. Da die Banken mit immer neuen Angeboten auf den Markt treten, können für die weitere Festgeldanlage dann vielleicht entschieden günstigere Bedingungen gewählt werden. Auch bei Ablauf der Anlagefrist muss rechtzeitig die ordentliche Kündigung des Festgeldkontos schriftlich bei der Bank eingereicht werden. Wenn es nicht im Vertrag anders vereinbart ist, wird nämlich sonst das Festgeldkonto nach dann geltenden Konditionen verlängert. Da die Zinsen oft starken Schwankungen unterliegen, können die neuen Konditionen bei der Bank dann weniger günstig sein. Außerdem sind bei den meisten Banken gerade Neukunden im Vorteil. Neukunden erhalten in der Regel besondere Vergünstigungen, von denen gerade Festgeldkunden langfristig profitieren können.

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