Wie vergleicht man Festzinsen richtig?

Festgeld hat die positive Eigenschaft, dass es Sicherheit mit relativ hohen Zinsen kombiniert anbietet. Im Vergleich zum Tagesgeld, bleiben diese Zinsen im während der Laufzeit unverändert und können von der Bank nicht verändert werden. Je höher die Laufzeit bei einem Festgeldkonto fixiert wurde, desto höher sind auch die Zinsen und damit der Kapitalgewinn. Vor dem Abschluss eines Festgeldkontos ist es jedoch, wie in vielen anderen Situationen im Leben auch, sehr wichtig, sich die verschiedenen Angebote am Markt anzusehen. Nicht jedes Kreditinstitut bietet dieselben Zinsen und nicht jedes Angebot ist lukrativ und profitabel. Um bei einem Festgeld Vergleich herauszufinden, welches Angebot auch wirklich erfolgversprechend ist, ist es von Bedeutung, die Nettorendite zu vergleichen. Unter Nettorendite versteht man die Zinserträge, also den Wertzuwachs, nach Abzug der Steuern, des Solidaritätszuschlags sowie der Kirchensteuer. Allzu gerne werben Banken mit der Bruttorendite die natürlich, ohne Abzug der 25 Prozent Abgeltungssteuer und der sonstigen, eben angeführten Abgaben, nicht unbedingt aussagekräftig ist.

Welche Faktoren bei der Entscheidung mit einfließen sollten

Wer sich auf die Suche nach einer geeigneten Kapitalanlage macht, sollte mehrere Faktoren mit einbinden. In erster Instanz ist es wichtig, für sich selbst abzuklären, wie lange man sein Geld „parken“ möchte, oder ob man vielleicht täglich auf sein Kapital zugreifen können will. Dementsprechend gibt es unter anderem die Möglichkeit zwischen einem Festgeld und einem Tagesgeld Konto zu wählen. Ist man hier bereits zu einer Entscheidung gekommen, sollte man sich die Angebote der unterschiedlichen Kreditinstitute genauer ansehen. Der Zinssatz spielt dabei eine sehr wesentliche Rolle. Was jedoch, wenn es gleich mehrere Kreditinstitute gibt, die mit demselben Zinssatz werben? In diesem Fall ist es wichtig, sich die Art der Zinsausschüttung anzusehen. Gerade bei Tagesgeldkonten kann dies eine erhebliche Auswirkung auf den gesamten Zinsertrag haben. Eine monatliche oder quartalsweise Zinsausschüttung ist einer jährlichen Ausschüttung auf jeden Fall vorzuziehen. Der Grund liegt im Zinseszinseffekt. Wer sein Kapital auf einem Tagesgeldkonto anlegt, erhält nicht nur Zinsen auf das angelegte Kapital, sondern auch auf die bereits darauf geschlagenen Zinsen, also Zinseszinsen. Beim Festgeldkonto hingegen, wird ausschließlich das ursprüngliche Kapital verzinst. Hierbei allerdings mit einem fixen und meist auch höheren Zinssatz.

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