Was bei der Verteilung der Freistellungsaufträge zu beachten ist

Um keine Steuern für die Zinsen des Festgeldes oder anderen Anlagemöglichkeiten zahlen zu müssen, kann der Freistellungsantrag gestellt werden. Mit dem Freistellungsantrag hat der Anleger die Wahl, ob er die Freistellung für ein Konto nutzen möchte oder die Freistellung auf mehrere Konten aufteilt. Die Aufteilung auf mehrere Konten hat den Vorteil, dass die angesparten Gelder in geringerer Höhe auf den Konten deponiert sind und dadurch eine geringere Steuerlast anfällt. Unbedingt ist vom Anleger zu beachten, das die Obergrenze des Freistellungsbetrages nicht überschritten wird. Dies bedeutet, auch wenn der Anleger auf drei verschiedenen Konten Geld anspart, darf die Gesamthöhe von 801 Euro bei Alleinstehenden und 1.602 Euro bei Verheirateten nicht überschritten werden. Freistellungsaufträge werden von den Banken automatisch zum Bundeszentralamt für Steuern übermittelt und unterliegen ab dem Zeitpunkt einem Kontrollverfahren. Im Rahmen dieses Kontrollverfahrens wird überwacht, ob die Obergrenze des Freistellungsbetrages nicht überschritten wird.

Was beim Freistellungsantrag der unterschiedlichen Banken zu beachten ist

Damit es mit dem Freistellungsantrag bei den verschiedenen Banken keine Probleme gibt, sollten einige Faktoren und Aspekte besonders beachtet werden. Besonders wichtig dabei ist, dass der Höchstbetrag für die Steuerbefreiung nicht überschritten wird. Mitunter ist es dabei aber schwer, den Überblick über die gesamten Freistellungsanträge zu behalten. Zu empfehlen ist für Anleger, dass von den Freistellungsanträgen Kopien angefertigt werden, die bei den Unterlagen aufbewahrt werden, die über die Konten gesammelt wurden. Zu beachten ist ebenso, das bei Verheirateten der Freistellungsantrag zusammen unterschrieben werden muss. Diese Sonderregelung sieht vor, das Freistellungsanträge nur gemeinschaftlich unterschrieben werden müssen. Im Zeitalter des Internets haben Anleger die Möglichkeit, eine Online Abfrage ihres Kontos durchzuführen. Anhand der Beträge, die auf den Konten bis zu dem Zeitpunkt angespart wurden, kann der Anleger errechnen, welche Zinsausschüttung er zu erwarten hat. Sollten die Zinsen aller Konten die Obergrenze des Freistellungsbetrages überschreiten, sollte der Anleger zeitnah die Beträge umschichten und auf weitere Konten zu verteilen, damit die Höchstgrenze des Freistellungsbetrages nicht erreicht wird. Je mehr Konten der Anleger zum Erhalt des Freistellungsbetrages einrichtet, um so komplizierter wird die Überwachung jeglicher Konten. Zu überlegen wäre für den Anleger die Mitarbeit der Banken, die informieren, wenn der Freistellungsbetrag überschritten werden würde.

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