Welche Steuern bei Renten und Alterseinkünften gezahlt werden müssen

Seit 2005 gilt eine neue Reglung bei der Besteuerung der Renten und der Alterseinkünfte. Diese gibt an, dass ab dem Jahr 2005, 50 Prozent von der Jahresbruttorente besteuert werden müssen. Die anderen 50 Prozent sind dann entsprechend steuerfrei. Dieser Prozentsatz gilt aber nur für das erste Jahr, denn nach einem Jahr, wird die Steuer um 2 Prozent erhöht, sodass entsprechend 52 Prozent von der Jahresbruttorente besteuert werden müssen. Bis in das Jahr 2020 steigt dann die Steuer auf die Rente jedes Jahr um jeweils 2 Prozent weiter an. Ab 2020 bis 2040 wird dann aber nur noch ein Prozent der Steuern erhöht, sodass hier weniger Geld an das Finanzamt übermittelt werden muss. Schließlich ist dann ab 2040 ein Prozentsatz auf die Jahresbruttorente zu zahlen. Entsprechend kann kein Freibetrag mehr genutzt werden. Da sich bei fast jedem die Jahresbruttorente unterscheidet, ist es natürlich auch kein Wunder, dass die jeweiligen Steuerbeträge immer anders ausfallen. Diese können natürlich vorher berechnet werden, um sich auf die jeweiligen Abgaben pro Jahr einstellen zu können.

Sich über die Steuern bei Renten informieren

Um in Fragen der Besteuerung der Renten gezielte Antworten zu erhalten, stehen dem Interessenten mehrere Wege offen. In fast jeder Stadt ist ein Ombudsmann ansässig, der in Rentenfragen Auskünfte geben kann. Ebenso kann der Ombudsmann eine detaillierte Berechnung anfertigen, die den künftigen Rentenverlauf sichtbar werden lässt. Eine weitere Möglichkeit bietet das Internet. Auf vielen Webseiten wird die steuerliche Situation, die aktuell vorherrscht, in mehr oder weniger langen Fachartikeln geschildert. Diese Artikel setzen allerdings voraus, dass ein Minimum an Fachwissen vorhanden ist. Die dritte Möglichkeit wäre für den Rentenbezieher insofern gegeben, dass er die steuerlichen Komponenten kennt und anhand der gelieferten vorhandenen Daten die eigene Rentensituation berechnen kann. Grundsätzlich sei aber erwähnt, dass wenn ein Rentner Inhaber eines Festgeldkontos ist, er nach dem Alterseinkünftegesetz von 2005 unter bestimmten Bedingungen bei der KAP einen Altersentlastungsbetrag angeben kann, wenn ab 2009 das 64. Lebensjahr überschritten war. Mit diesen Angaben wird zwar der Freistellungsbetrag nicht real beeinflusst, dennoch wirkt sich dies dennoch auf die gesamte KAP aus. Somit kann ein Festgeldkonto sicherlich ein Werkzeug der Altersvorsorge sein.

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