Die Auswirkung der Abgeltungssteuer auf die Zinserträge

Das Ziel einer Anlagemöglichkeit ist natürlich primär, durch Zinsen das Kapital zu erhöhen und sich somit eine gute Rendite zu sichern. Mitbestimmend für die Höhe der Rendite ist dabei zum einen der Zinssatz an sich. Je höher der Zinssatz ist, der aktuell verwendet wird, umso mehr Gewinn wird bei der Anlageform gutgeschrieben. Geldanlagen, bei denen mit guten Zinsen zu rechnen ist, sind unter anderem das Tagesgeld und auch das Festgeld. Aber nicht nur die Zinssätze sind bei den Renditen von Bedeutung, sondern auch die Abgeltungssteuer, die auf die Zinserträge gezahlt werden müssen. Dazu kommen der Solidaritätszuschlag und unter Umständen Kirchensteuer und dies bedeutet, fast ein Drittel des Gewinns, der durch die Zinsen erwirtschaftet wurden, an das Finanzamt gezahlt werden muss. Je nachdem, wie viel Kapital sich auf dem Konto befindet, kann somit die Steuer unterschiedlich hoch ausfallen.
Es gibt in Deutschland allerdings die Möglichkeit, einen Freistellungsbetrag zu nutzen, mit dem man bei geschickter Verteilung von der oben erwähnte Steuer bis zu einem gewissen Betrag befreit ist.

Die Abgeltungssteuer hat vor allem eine Auswirkung auf die Zinsen und zwar, das diese unter Umständen erheblich geschmälert werden. Dabei wird bei jeder Zinsausschüttung genau bestimmt, wie hoch die Steuern für diejenige Abrechnung ausfallen müssen. Je nachdem, was für eine Anlagemöglichkeit verwendet wird, findet die Zinsausschüttung in verschiedenen Intervallen statt. Bei dem Festgeld ist es beispielsweise so, das die Zinsen einmal im Jahr berechnet werden, aber erst nach Ablauf der Laufzeit ausgezahlt werden. Bei dem Tagesgeld können die Zinsen zwar auch einmal im Jahr berechnet werden, meist ist es jedoch so, dass diese für eine betsimmte Anzahl Monate bestimmt und dann gutgeschrieben werden. Wenn hier also der Freistellungsauftrag überschritten wird, wird jeden Monat der berechnete Steuerbetrag auf die Zinsen fällig. Diese Regelmäßigkeit bei der Auszahlung der Zinsen macht es aber auch möglich, genau bestimmen zu können, wie viel Rendite einem jeden Monat gutgeschrieben wird, wenn sich der Sparbetrag auf dem Konto nicht verändert.

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